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Kundenspezifische Seltenerdmagnete · Technische OEM-Unterstützung

Leitfaden zur Magnetauslegung

Magnetisierungsrichtungen und Polbilder

Die Angabe „axial magnetisiert“ reicht für eine belastbare Fertigungszeichnung nicht aus. Bauteilgeometrie, Lage von Nord- und Südpol, Bezugsmerkmal, Magnetisierung vor oder nach der Montage sowie Messweg und Abnahmekriterium gehören in eine gemeinsame Spezifikation.

Übliche Magnetisierungsarten

  • Axial: durch die Dicke einer Scheibe oder eines Rings.
  • Diametral: quer durch Zylinder oder Ring mit zwei gegenüberliegenden Polen.
  • Radial: definierte Beziehung zwischen Innen- und Außendurchmesser eines Rings.
  • Mehrpolig: mit Polzahl, Polteilung, Bezugswinkel, Drehrichtung und Wellenform.

Angaben auf der Zeichnung

MerkmalEmpfohlene Festlegung
PolaritätN/S in Ansicht oder Schnitt eindeutig kennzeichnen
BezugPolbild zu Nut, Fase, Bohrung oder Montagebezug bemaßen
ProzesszustandEinzelteil- oder Baugruppenmagnetisierung festlegen
PrüfungMessabstand, Messbahn, Flussdichte oder Wellenform und Toleranz

Unterlagen für die technische Prüfung

  • Maßzeichnung und Werkstoffkandidat
  • Polzahl, Polaritätsbild und Bezugsposition
  • Montage- und Magnetisierungszustand
  • Messmethode, Abstand und gewünschte Wellenform
  • Prototypen- und Jahresmenge, Betriebstemperatur

Zeichnung zur technischen Prüfung senden oder die technischen Leitfäden aufrufen.

Technischer Hinweis: Das erreichbare Feld hängt von Werkstoff, Geometrie, Magnetisiereinrichtung, Vorrichtung und Montagezustand ab. Die Serie ist am realen Bauteil mit abgestimmter Prüfmethode freizugeben.

Magnetisierungsrichtungen und Polbilder

Häufig gestellte Fragen

Reicht die Angabe „axial magnetisiert“ für eine Fertigungszeichnung aus?

Nein. Zusätzlich sind Polarität, mechanischer Bezug, Magnetisierung vor oder nach der Montage, Messweg, Messabstand und Abnahmekriterium festzulegen.

Wie wird ein mehrpoliges Polbild geprüft?

Polzahl, Polteilung oder Bezugswinkel, Messhöhe, Scanbahn, Zielwert für Wellenform oder Flussdichte, Toleranz und freigegebene Prüfvorrichtung müssen zusammen definiert werden.