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Kundenspezifische Seltenerdmagnete · Technische OEM-Unterstützung

Zeichnungs- und DFM-Leitfaden

Maßtoleranzen für Permanentmagnete

Wer Toleranzen konventioneller Metallteile unverändert auf spröde Magnetwerkstoffe überträgt, erhöht häufig Schleifaufwand, Kantenrisiko, Prüfkosten und Ausschuss. Funktionsmaße werden deshalb mit Werkstoff, Form, Beschichtung und Messstrategie abgestimmt.

Einflussgrößen

EinflussKonstruktive Prüfung
Werkstoff und PressrichtungFertigungsroute und Anisotropie berücksichtigen
GeometrieDünnwandigkeit, Länge, Segmente, Bohrungen und Kanten
BearbeitungSchleifbezug, Trennen, Fasen, Radien und Aufmaß
BeschichtungFertigmaß einschließlich Schicht und Maskierung
PrüfungBezüge, Vorrichtung, Temperatur, Messkraft und Stichprobe

Funktionsgerechte Zeichnung

  • Bezüge für Montage, Luftspalt und Positionierung eindeutig festlegen
  • Besondere Merkmale von Referenzmaßen trennen
  • Form- und Lagetoleranzen nur funktionsgerecht einsetzen
  • Kantenabplatzung, Grat, Fase und Maßzustand nach Beschichtung definieren
  • Messmethode und Korrelation zur Serienlehre abstimmen

Bitte 2D-/3D-Daten, Gegenbauteil, Funktionsgrund der Toleranz, Beschichtung, Prototypen- und Jahresmenge sowie Dokumentationsbedarf bereitstellen. Siehe Fertigung, Qualitätsmanagement oder Zeichnungsprüfung anfragen.

Technischer Hinweis: Machbare Toleranzen hängen von Abmessung, Form, Werkstoff, Bearbeitung, Beschichtung, Menge und Messmethode ab. Zeichnung und Prüfung sind vor Serienfreigabe abzustimmen.

Maßtoleranzen für Permanentmagnete

Häufig gestellte Fragen

Können übliche Metalltoleranzen direkt auf Magnete übertragen werden?

Nicht ohne Prüfung. Sprödigkeit, Schleifprozess, dünne Bereiche, Beschichtungsaufbau, Kanten und Messmethode können solche Vorgaben teuer oder instabil machen.

Gelten Maße vor oder nach der Beschichtung?

Die Zeichnung muss den Endzustand eindeutig nennen. Funktionsmaße, Schichtzugabe, Maskierung, Bezüge und Messmethode müssen dieselbe Definition verwenden.